General Anzeiger Bonn vom 02.11.2016

Mobiles Kasino und besondere Strumpfhosen: So lief das Staffelfinale

 02.11.2016 KÖLN. Jochen Schweitzer fühlt sich an seinen Start als Jungunternehmer erinnert, ein junger Gründer hat die Qual der Wahl: Wir blicken auf die letzte Folge der dritten Staffel von "Die Höhle der Löwen".

 Um Poker, Roulette oder Blackjack zu spielen, muss man nicht unbedingt in ein Kasino fahren. Wie wäre es, wenn der passende Tisch mit Croupier direkt zu einem nach Hause kommt? Diese Frage stellten sich wahrscheinlich auch die begeisterten Pokerspieler und Brüder Jorin und Nikias Karner sowie Andy Sanders, als sie vor vier Jahren ein mobiles Kasino gründeten. Über casino4home.de bieten sie den Kasinoservice an, dort ist das entsprechende Equipment buchbar.

Die drei stellten ihr Projekt im Finale der 3. Staffel von "Die Höhle der Löwen" vor, zum letzten Mal in diesem Jahr lief die Gründershow auf Vox. Die drei Geschäftspartner, passend in schicker Kasino-Kleidung angezogen, konnten jedoch zunächst nicht überzeugen; und das, obwohl die Löwen selbst eine Runde spielten. Die drei jungen Geschäftsleute betreiben das Kasinogeschäft nur nebenberuflich, sodass zunächst Frank Thelen, dann auch Carsten Maschmeyer, Judith Williams und am Ende auch Ralf Dümmel nicht investierten.

Anders Jochen Schweitzer: Der 59-Jährige sah sich vor 25 Jahren in einer ähnlichen Situation wie die drei jetzt, erzählt er. Damals hat er Sprunganlagen für Bungee-Jumping geliefert. „Damals hätte auch keiner gedacht, dass da was daraus wird.“ Schweitzers Angebot: 50.000 Euro für 25,1 Prozent der Firmenanteile; dazu die Bedingung, dass daraus eine richtige Firma werden muss. "Wir nehmen den Deal gerne an", sagen die drei Pokerfans nach kurzer Beratung.